|
 |
 |
 |
 |
|
In Ihrem Warenkorb: 0 Artikel, 0,00 EUR
|
 |
|
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
Der antimagnetische Zimmerit-Belag 1943-1944 Um die mittleren und schweren Panzertypen besser vor magnetischen Haftladungen zu schützen, wurde im Herbst 1943 für alle gepanzerten Vollkettenfahrzeuge ein antimagnetischer Schutzbelage mit der Bezeichnung >Zimmerit< eingeführt. Als offizielles Einführungsdatum wird der 29. Dezember 1943 genannt. Zimmerit scheint jedoch schon ab Oktober verwendet worden zu sein. Die zementartige Masse sollte an allen senkrechten und geneigten Flächen der Wanne, des Aufbaus und des Turms angebracht werden. Die erste Schicht hatte eine Stärke von 5mm und war nach 24 Stunden trocken. Dann wurde mit der Spachtel eine zweite, etwa 3mm starke Schicht aufgetragen, die jedoch stark geriffelt und aufgerauht wurde, um den Abstand möglicher Haftladungen zum Stahl zu vergrößern. Diese Arbeiten wurden, bevor die Fahrzeuge an die Front gelangten, in den jeweiligen Montagebetrieben ausgeführt. Die Truppe hatte jedoch ab November 1943 die Erlaubnis, den Zimmerit-Belag bei den an der Front befindlichen Panzern nachträglich aufzubringen. In vielen Fällen wurden die Flächen in 10x10cm große Quadrate eingeteilt, es gab allerdings auch andere Muster. Teilweise wurden sogar die Seitenschürzen und Kettenabdeckungen mit Zimmerit versehen. Im August 1944 gab es Gerüchte, dass Treffer auf dem Zimmerit-Belag Panzer in Brand gesetzt hätten. Der Generalinspekteur der Panzertruppen ließ daraufhin am 7. September 1944 die Beschichtung mit Zimmerit einstellen. (Quelle: Denecke,Johannes: Tarnanstriche des deutschen Heeres -1914 bis heute. Bonn 2001, Bernard&Graefe Verlag)
|
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
|
 |